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Galeria Dar³owo - Dar³owo i Dar³ówko w starej pocztówce

AUS DER GESCHICHTE DER POSTKARTE

Die Geschichte der Postkarte ist schon über 140 Jahre alt. Der Deutsche Heinrich von Stephan (geb. in Stolp, ab 1870 Generalpostdirektor) hat am 30. November 1865 während einer Tagung in Karlsruhe das Patent einer Postkarte angemeldet, einer Karte, die man nicht in einen Briefumschlag Stecken musste. Die damaligen deutschen Länder haben jedoch die Idee H. von Stephans nicht angenommen. Erst 4 Jahre später wurden die ersten Postkarten, noch ohne Bilder, in der Österreich – Ungarischen Monarchie versandt. Dank dafür Dr. Emmanuel Herrmanns von der Grazer Handelsakademie. Die erste sog. Ansichtskarte verschickte der Buchhändler August Schwarz aus Oldenburg am 16. Juli 1870 unter dem Namen „Korrespondenzkarte der Norddeutschen Post“. Zwei Jahre später wurde in Zürich (Schweiz) die ersten Karte mit einer Stadtansicht herausgegeben. Noch im selben Jahr, 1872, führte das Zaristische Rußland die esrten Postkarten mit Stadtansichten ein.
Nach 1872 wurden die illustrierten Karten weltweit eingeführt und ab 1. Juli 1875 im internationalen Postverkehr anerkannt. Die Illustrationen, anfangs einfarbig, später bunt, waren in litographischer Technik ausgeführt und füllten nicht die ganze Vorderseite aus. Dieses war mit der 1895 eingeführten Postvertriebsreform verbunden: Die erste Seite der Karte war für Korrespondenz und Illustration bestimmt, die Rückseite für Adresse und Absender. Die langen Adresslinien wurden bis 1905 beibehalten, bis zur Einführung des einheitlichen Postkartenformats, das bis heute aktuell ist: Die Vorderseite kann farbig und mit verschiedenen Motiven sein, die Rückseite dagegen ist zweigeteilt für Korrespondenz und Adresse.
Der ganz große Vertrieb der Postkarte begann mit dem Jahre 1900, d. h. mit der sich immer mehr verbreitenden Technik der Fotografie, die die Anwedung der Litographie verdrängte. Die goldene Zeit der Ansichtskarte dauerte bis in die 20 – er Jahre des vergangenen Jahrhunderts hinein. Auf dem Markt erschienen verschiedenartige Karten: Gelegenheitskarten, Karten mit historischen und kulturellen Begebenheiten, auch mit Werbetexten. Die früheren Karten waren etwas kleiner als die heutigen: Sie waren 85 bis 90 mm breit und 120 bis 140 lang (heute meistens 105 mal 148 mm).
Heute sind alte Postkarten nicht nur ein Vergangenheitsrelikt oder eine nostalgische Träumerei, sondern auch eine wertvolle Quelle für ikonographische Untersuchungen. Karten mit architektonischen Abbildungen dienen oft als Vorlage für Erneuerungen und Restaurierungen von Baudenkmälern.
Text:
Übersetzung: a. d. Polnischen: BJ

 

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